Einkaufsbummel in St.Petersburg
Die meisten Touristen machen ihre Einkäufe in den staatlich geführten Berioska-Läden, wo man nur mit harter Währung bezahlen kann. Eine ganze Reihe von Waren, die sonst nirgends zu sehen sind, tauchen in den Berioska-Läden auf — und oft zu günstigen Preisen. Dort werden Sie wahrscheinlich einen der folgenden Artikel finden: Read more
Essen bei den Esten + Reisetipps
Speisen bei den Esten
Bei der reichhaltigen estnischen Küche fühlt man sich zuweilen nach Finnland oder Deutschland versetzt.
Die Auswahl an Vorspeisen ist groß. Suppenfreunde mögen hapukapsa, eine Sauerkrautsuppe, oder eine der typisch estnischen Milchsuppen.
Als Seefahrernation bereiten die Esten Fisch manchmal auf ausgefallene Weise zu, z. B. mit Schmalz. Empfehlenswert ist rossolve, ein pikant angemachter Heringssalat mit roter Beete, oder mit Zwiebeln und Dill garnierter Hering in saurer Sahne, der zu Pellkartoffeln gegessen wird.
Weitere Spezialitäten heißen suit (Kalbssülze), taidetud basikarind (gefüllter Kalbsschulterbraten), seaspraad (Schweinefleisch mit Sauerkraut) und akhyulikha (ein Eintopf mit Rind- oder Schweinefleisch).
Eine typisch estnische Nachspeise ist manakreem pimaaga (Grießpudding).
Reisehinweise
Banken und Geldwechsel: Banken sind vormittags geöffnet. Im Intouristbüro können Sie auch nachmittags Geld wechseln. Deklarieren Sie alles ausländische Geld, das Sie ins Land bringen, und bewahren Sie die Umtauschbelege auf.
Klima: Beste Reisezeit ist Juni oder Juli zur Zeit der »weißen Nächte«. Anfang August ist das Meer mit 18 °C am wärmsten.
Rostock Ausflugtipps
Ein guter Ausgangspunkt zur »Einstimmung auf Rostock« ist der Ernst-Thälmann-Platz in der wiederaufgebauten Altstadt. Auf seiner Ostseite sehen Sie das Rathaus aus dem 13. Jh. mit sieben gotischen Türmen. Es wurde mehrfach umgebaut und erweitert. 1727 entstand die barocke Fassade.
Schräg gegenüber, zwischen Kröpeliner und Lange Straße, erhebt sich eindrucksvoll die gotische Marienkirche, deren Entstehungsgeschichte im 13. Jh. beginnt. Zu den vielen Schätzen der Kirche gehören der Bronze-Taufkessel (1290), die astronomische Uhr aus dem 15. Jh. mit dem Kalender bis zum Jahre 2017 und der barocke Hochaltar. Vom Turm können Sie den Blick über die Stadt genießen.
Beachtenswert in der Straße Am Ziegenmarkt, links von der Marienkirche, ist die Außenfront der ehemaligen Rostocker Münze, in der von 1325 bis 1864 »Kleingeld« geschlagen wurde.
Rechts von der Marienkirche beginnt die Lange Straße, die geschäftige Hauptstraße Rostocks mit typischen Giebelhäusern in Backsteingotik.
Biegen Sie etwa in der Mitte in die Breite Straße ab, dann stoßen Sie wenig später auf die Kröpeliner Straße. Linker Hand erblicken Sie den Universitätsplatz mit dem Blücher-Denkmal, 1819 für den berühmten Sohn der Stadt und Feldmarschall errichtet. Wertvolle alte Dokumente beherbergt die Universitätsbibliothek. Am Platz stehen auch das ehemalige Palais mit dem reichgestalteten Barocksaal und die einstige Hauptwache in klassizistischem Stil.
Hinter dem Hauptgebäude der heutigen Wilhelm-PieckUniversität, einem Neubau (1867-70) im Renaissancestil, liegt das im späten 13. Jh. gegründete Zisterzienser-Nonnenkloster mit seiner gotischen Kirche. Heute ist im ehemaligen Kloster Zum Heiligen Geist das Kulturhistorische Museum untergebracht.
Östlich verläuft die Fußgängerzone der Kröpeliner Straße mit ihren Geschäften zurück zum Ernst-ThälmannPlatz; in entgegengesetzter Richtung bis zum Kröpeliner Tor (13. Jh.), dem 54 m hohen gotischen Backsteinbollwerk, das nun das Stadtgeschichtliche Museum beherbergt.
Vom Kröpeliner Tor gelangt man auf den südlichen Wallanlagen und durch den Rosengarten zum Steintor am Karl-Marx-Platz. Es wurde im Renaissancestil wiederaufgebaut und ist mit den drei historischen Rostocker Wappen geschmückt. Stadtauswärts, am Anfang der AugustBebel-Straße, liegt das reich bestückte Schiffahrtsmuseum.
An der noch erhaltenen Stadtmauer nahe vom Steintor stehen der Ende des 16. Jh. wiedererstellte Lagebuschturm und das Kuhtor, das älteste Stadttor Rostocks (13. Jh.).
Am östlichen Ende der Altstadt stehen zwei sehenswerte Kirchen. Die frühgotische Nikolaikirche ist eine Backstein-Hallenkirche aus der Mitte des 13. Jh., die im letzten Krieg stark beschädigt wurde. Die gotische Petrikirche weiter oberhalb am Alten Markt ist eine Backstein-Basilika aus dem 14. Jh. mit einem 117 m hohen Turm. Beliebtes Besichtigungsziel im Stadtteil Warnemünde ist der 38 m hohe Leuchtturm aus dem 19. Jh. Auch der Ausblick aufs Meer von der Steilküste der Stoltera lohnt. An der Westmole oder am Alten Strom, einem ehemaligen Mündungsarm der Warnow, werden Sie zwar kaum der einzige Spaziergänger sein, erholsam und beruhigend ist ein Bummel dort trotzdem.
Im Sommer wimmelt es auf der Strandpromenade und am kilometerlangen Sandstrand von Badegästen — im Gebiet Rosenort sogar im Evas- und Adamskostüm.
Bornholm
Einführung
Von dieser Ostseeinsel ist es näher nach Schweden oder Polen als nach Kopenhagen, und doch ist sie dänisch. Bornholms schmucke Gehöfte und winzige Fischerdörfer haben den behaglichen Charme Dänemarks, und man lebt ebenso gemütlich — hyggelig, wie die Dänen sagen.
Das soll aber nicht heißen, daß Bornholm nicht auch eine interessante und abwechslungsreiche Insel wäre. Weit weg von den anderen dänischen Inseln erfreut sich Bornholm mit seinen 582 Quadratkilometern eines bemerkenswert milden Klimas. Kein Mittelmeerklima, gewiß, und doch wachsen auf dem felsigen Grund exotische Pflanzen zur Genüge — Maulbeerbäume und Feigen etwa. Der Frühling dauert länger, der Winter ist kürzer und der Sommer verläßlicher alsirgendwo sonst im Land.
Die natürliche Schönheit des Landes zieht schon seit langem Feriengäste aus Dänemark und Deutschland an. Unzerstörte Wälder wechseln mit wohlbestellten Äckern und Wiesen. Die zerklüftete Nordküste kontrastiert mit den ausgedehnten Stränden des Südens, dessen Dünen aus so feinem und weißem Sand bestehen, daß man ihn früher zum Trocknen von Tinte exportiert hat. Die vielfältige Landschaft lädt natürlich zu allerlei Freizeitvergnügen — Radfahren, Schwimmen, Wandern, Sonnenbaden.
Dann sind da die Städtchen mit ihren schmucken Häfen, den roten Ziegeldächern, den weiß, gelb oder in »Bornholm-Rot« gestrichenen Fassaden, mit den Handelshäusern aus den Zeiten, in denen man mit Segelschiffen ein Vermögen machen konnte. Renne, mit seinen 15 000 Einwohnern die »Hauptstadt« der Insel, oder die Fischerdörfer mit vielleicht 1000 Einwohnern : sie alle sind geschichtsträchtig, ruhig und eine Heimat für Künstler und Handwerker.
Am bekanntesten ist Bornholm wohl wegen seiner Keramik, die von Kunsthandwerkern und auch industriell gefertigt wird. Man findet sie in Dutzenden von Galerien, aber auch ins Ausland exportiert.
Einen guten Ruf hat auch die Gastronomie der Insel, die sich vor allem mit geräuchertem Hering und mit frisch gefangenen Fischen hervortut.
Und so bietet Bornholm unübertrefflich gemächliche skandinavische Ferienstimmung.
Essen in Schweden
Vorspeisen
Västkustsallad ist ein köstlicher Salat aus Meeresfrüchten mit Pilzen und Tomaten; färskrökt lax ist geräucherter Lachs, und sillbord ist ein Heringsbuffet. Janssons frestelse (ein Auflauf aus Kartoffeln, Sprotten, Zwiebeln und Sahne), kräftor (FluBkrebs) und gravad lax (marinierter Lachs) können als Vorspeise oder Hauptmahlzeit serviert werden.
Hauptmahlzeit
Kokt lax ist gekochter Lachs, käldolmar sind gefüllte Kohlrouladen; pytt i panna besteht aus Hackfleisch mit Spiegeleiern; kalops sind gedünstete Rindfleischstücke; dillkött ist Lamm- oder Kalbfleisch in Dillsoße; köttbullar werden die schwedischen Frikadellen genannt; strömmingsflundror sind gebratene entgrätete Heringe und ärter med f läsk, Gelberbssuppe mit Speck.
Nachspeisen
Versuchen Sie väfflor (knusprige Waffeln mit Marmelade und Schlagsahne.
Beeren, wie etwa smultron (wilde Erdbeeren), bläbär (Blaubeeren), lingon (Preiselbeeren) und hjortron (Sumpfbrombeeren), sind ausgezeich‑
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STOCKHOLM
Käse
Sie können aus über 200 Käsesorten auswählen. Probieren Sie die typischen Hartkäse västerbottenost, herrgdrdsost und sveciaost.
Alkoholische Getränke
Das schwedische Nationalgetränk ist Aquavit, auch snaps genannt, und wird aus Kartoffeln oder Korn destilliert und mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen versetzt. Aquavit sollte immer zum Essen, besonders zu Hering, genossen sowie eiskalt und in kleinen Gläsern serviert werden. Er wird in einem oder zwei großen Schlucken getrunken und mit Bier oder Mineralwasser hinuntergespült. Aquavit ist eng mit skäl verbunden, dem weltweit bekannten skandinavischen »Prosit«, bei dem man seinem Trinkgefährten ins Auge blickt.
Eine weitere schwedische alkoholische Spezialität ist punch, der gewöhnlich nach Tisch, gut gekühlt, zum Kaffee getrunken wird. Er kann auch warm zur Gelberbssuppe genossen werden.
Visby Schweden
Ein Reisetipp, den ihr bei einer Nordkapkreuzfahrt nicht verpassen solltet: Neunzig Kilometer vor der schwedischen Küste liegt in der Ostsee die Insel Gotland, beherrscht von der ummauerten Stadt Visby. Gotlands Blütezeit fiel in das 13. und 14. Jahrhundert, als es an der groBen mittelalterlichen Handelsstraße lag, die von Asien über Nowgorod zum Meer führte. So entwickelte sich Visby, damals wie heute die einzige größere Siedlung der Insel, zu einem bedeutenden Handelszentrum der Hanse.
Die Handelsherren der Hanse waren mächtig, reich und nicht abgeneigt, ihren Reichtum zur Schau zu stellen. Sie waren es, die Visbys Zinnen und Türme bauten (von denen 38 erhalten sind), 17 Kirchen und Dutzende behaglicher Häuser. Visby hat heute nicht mehr Einwohner als zu seiner mittelalterlichen Blütezeit, etwa 20000; die Zeit ist in der »Stadt der Ruinen und Rosen« stehengeblieben.
Visby hatte jahrhundertelang unter Besetzern zu leiden, Dänen, Deutschordensrittern und Schweden. Geschwächt und unbedeutend geworden, kam die Stadt mit
2 der Insel 1645 unter schwedische Gewalt. Heute bildet die Insel einen län, einen Verwaltungsbezirk des Königreichs Schweden, und hat in Stockholm einen offiziellen Vertreter.
Festlandsschweden haben in jüngerer Zeit den Charme Gotlands und seines Hauptorts entdeckt. Selten findet man so konzentriert kunstgeschichtliche und landschaftliche Schönheiten: die Kirchen; ausgedehnte Kiefernwälder und Weideland im Innern, eine dramatische Küste mit riesigen Sandstränden und steilen Kalkklippen.
Sogar das Wetter ist vielversprechend : die Temperaturen liegen über dem nordeuropäischen Mittel. Der Sommer ist natürlich Touristensaison; aber Visby bietet in jeder Jahreszeit ein eigenes Vergnügen, den Zauber vergangener Zeiten.
Geschichte Finnlands
Land der tausend Seen” nennt man Finnland in bescheidener Untertreibung: In Wahrheit sind es an die 55 000. Über Jahrhunderte hinweg wurde die Entwicklung Finnlands von den benachbarten Großmächten Schweden und später Rußland bestimmt. Read more
Wie Irland entstand
Irland, die westliche der beiden großen Britischen Inseln, wird zu Recht die „Grüne Insel” genannt. Zu fünf Sechsteln gehört sie zur unabhängigen Republik Irland, das übrige — nordöstliche — Sechstel, Nordirland, ist Teil des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland. Read more
Zielhafen Danzig – Geschichte
10.-13. Jhdt.
Danzig, einst ein Fischerdorf, wird als Gedanum 997 erstmals urkundlich erwähnt. Im 12. und 13. Jh. kommt Danzig unter die Herrschaft der polnischen Piast-Dynastie, und es entwickelt sich zum bedeutenden Handelszentrum. Read more
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