Skip to content

Recent Articles

25
Sep

Einkaufsbummel in St.Petersburg

Die meisten Touristen machen ihre Einkäufe in den staatlich geführten Berioska-Läden, wo man nur mit harter Wäh­rung bezahlen kann. Eine ganze Reihe von Waren, die sonst nirgends zu sehen sind, tauchen in den Berioska-Läden auf — und oft zu günstigen Preisen. Dort werden Sie wahrscheinlich einen der fol­genden Artikel finden: Read moreRead more

24
Sep

Essen bei den Esten + Reisetipps

Speisen bei den Esten

Bei der reichhaltigen estni­schen Küche fühlt man sich zuweilen nach Finnland oder Deutschland versetzt.

Die Auswahl an Vorspeisen ist groß. Suppenfreunde mö­gen hapukapsa, eine Sauer­krautsuppe, oder eine der ty­pisch estnischen Milchsuppen.

Als Seefahrernation berei­ten die Esten Fisch manchmal auf ausgefallene Weise zu, z. B. mit Schmalz. Empfehlenswert ist rossolve, ein pikant ange­machter Heringssalat mit ro­ter Beete, oder mit Zwiebeln und Dill garnierter Hering in saurer Sahne, der zu Pell­kartoffeln gegessen wird.

Weitere Spezialitäten hei­ßen suit (Kalbssülze), taidetud basikarind (gefüllter Kalbs­schulterbraten), seaspraad (Schweinefleisch mit Sauer­kraut) und akhyulikha (ein Eintopf mit Rind- oder Schweinefleisch).

Eine typisch estnische Nachspeise ist manakreem pimaaga (Grießpudding).

Reisehinweise

Banken und Geldwechsel: Banken sind vormittags geöffnet. Im Intou­ristbüro können Sie auch nachmittags Geld wechseln. Deklarieren Sie alles ausländische Geld, das Sie ins Land bringen, und bewahren Sie die Umtauschbelege auf.

Klima: Beste Reisezeit ist Juni oder Juli zur Zeit der »weißen Nächte«. Anfang August ist das Meer mit 18 °C am wärmsten.

22
Sep

Rostock Ausflugtipps

Ein guter Ausgangspunkt zur »Einstimmung auf Rostock« ist der Ernst-Thälmann-Platz in der wiederaufgebauten Alt­stadt. Auf seiner Ostseite se­hen Sie das Rathaus aus dem 13. Jh. mit sieben gotischen Türmen. Es wurde mehrfach umgebaut und erweitert. 1727 entstand die barocke Fassade.

Schräg gegenüber, zwischen Kröpeliner und Lange Straße, erhebt sich eindrucksvoll die gotische Marienkirche, de­ren Entstehungsgeschichte im 13. Jh. beginnt. Zu den vielen Schätzen der Kirche gehören der Bronze-Taufkessel (1290), die astronomische Uhr aus dem 15. Jh. mit dem Kalender bis zum Jahre 2017 und der barocke Hochaltar. Vom Turm können Sie den Blick über die Stadt genießen.

Beachtenswert in der Straße Am Ziegenmarkt, links von der Marienkirche, ist die Au­ßenfront der ehemaligen Ro­stocker Münze, in der von 1325 bis 1864 »Kleingeld« ge­schlagen wurde.

Rechts von der Marienkir­che beginnt die Lange Straße, die geschäftige Hauptstraße Rostocks mit typischen Gie­belhäusern in Backsteingotik.

Biegen Sie etwa in der Mitte in die Breite Straße ab, dann stoßen Sie wenig später auf die Kröpeliner Straße. Linker Hand erblicken Sie den Uni­versitätsplatz mit dem Blü­cher-Denkmal, 1819 für den berühmten Sohn der Stadt und Feldmarschall errichtet. Wertvolle alte Dokumente be­herbergt die Universitätsbiblio­thek. Am Platz stehen auch das ehemalige Palais mit dem reichgestalteten Barocksaal und die einstige Hauptwache in klassizistischem Stil.

Hinter dem Hauptgebäude der heutigen Wilhelm-Pieck­Universität, einem Neubau (1867-70) im Renaissancestil, liegt das im späten 13. Jh. gegründete Zisterzienser-Nonnenkloster mit seiner gotischen Kirche. Heute ist im ehemaligen Kloster Zum Heiligen Geist das Kulturhistorische Museum untergebracht.

Östlich verläuft die Fuß­gängerzone der Kröpeliner Straße mit ihren Geschäften zurück zum Ernst-Thälmann­Platz; in entgegengesetzter Richtung bis zum Kröpeliner Tor (13. Jh.), dem 54 m hohen gotischen Backsteinbollwerk, das nun das Stadtgeschicht­liche Museum beherbergt.

Vom Kröpeliner Tor ge­langt man auf den südlichen Wallanlagen und durch den Rosengarten zum Steintor am Karl-Marx-Platz. Es wurde im Renaissancestil wiederauf­gebaut und ist mit den drei historischen Rostocker Wap­pen geschmückt. Stadtaus­wärts, am Anfang der August­Bebel-Straße, liegt das reich bestückte Schiffahrtsmuseum.

An der noch erhaltenen Stadtmauer nahe vom Stein­tor stehen der Ende des 16. Jh. wiedererstellte Lagebuschturm und das Kuhtor, das älteste Stadttor Rostocks (13. Jh.).

Am östlichen Ende der Alt­stadt stehen zwei sehenswerte Kirchen. Die frühgotische Ni­kolaikirche ist eine Backstein-Hallenkirche aus der Mitte des 13. Jh., die im letzten Krieg stark beschädigt wurde. Die gotische Petrikirche weiter oberhalb am Alten Markt ist eine Backstein-Basilika aus dem 14. Jh. mit einem 117 m hohen Turm. Beliebtes Besichtigungsziel im Stadtteil Warnemünde ist der 38 m hohe Leuchtturm aus dem 19. Jh. Auch der Ausblick aufs Meer von der Steilküste der Stoltera lohnt. An der Westmole oder am Alten Strom, einem ehemaligen Mündungsarm der Warnow, werden Sie zwar kaum der einzige Spaziergänger sein, er­holsam und beruhigend ist ein Bummel dort trotzdem.

Im Sommer wimmelt es auf der Strandpromenade und am kilometerlangen Sandstrand von Badegästen — im Gebiet Rosenort sogar im Evas- und Adamskostüm.

21
Sep

Bornholm

Einführung

Von dieser Ostseeinsel ist es näher nach Schweden oder Polen als nach Kopenhagen, und doch ist sie dänisch. Born­holms schmucke Gehöfte und winzige Fischerdörfer haben den behaglichen Charme Dä­nemarks, und man lebt ebenso gemütlich — hyggelig, wie die Dänen sagen.

Das soll aber nicht heißen, daß Bornholm nicht auch eine interessante und abwechs­lungsreiche Insel wäre. Weit weg von den anderen däni­schen Inseln erfreut sich Born­holm mit seinen 582 Quadrat­kilometern eines bemerkens­wert milden Klimas. Kein Mittelmeerklima, gewiß, und doch wachsen auf dem felsi­gen Grund exotische Pflanzen zur Genüge — Maulbeerbäume und Feigen etwa. Der Früh­ling dauert länger, der Winter ist kürzer und der Som­mer verläßlicher alsirgendwo sonst im Land.

Die natürliche Schönheit des Landes zieht schon seit langem Feriengäste aus Däne­mark und Deutschland an. Unzerstörte Wälder wechseln mit wohlbestellten Äckern und Wiesen. Die zerklüftete Nordküste kontrastiert mit den ausgedehnten Stränden des Südens, dessen Dünen aus so feinem und weißem Sand bestehen, daß man ihn früher zum Trocknen von Tinte ex­portiert hat. Die vielfältige Landschaft lädt natürlich zu allerlei Freizeitvergnügen — Radfahren, Schwimmen, Wandern, Sonnenbaden.

Dann sind da die Städtchen mit ihren schmucken Häfen, den roten Ziegeldächern, den weiß, gelb oder in »Bornholm-Rot« gestrichenen Fassaden, mit den Handelshäusern aus den Zeiten, in denen man mit Segelschiffen ein Vermögen machen konnte. Renne, mit seinen 15 000 Einwohnern die »Hauptstadt« der Insel, oder die Fischerdörfer mit viel­leicht 1000 Einwohnern : sie alle sind geschichtsträchtig, ruhig und eine Heimat für Künstler und Handwerker.

Am bekanntesten ist Born­holm wohl wegen seiner Kera­mik, die von Kunsthandwer­kern und auch industriell ge­fertigt wird. Man findet sie in Dutzenden von Galerien, aber auch ins Ausland exportiert.

Einen guten Ruf hat auch die Gastronomie der Insel, die sich vor allem mit geräucher­tem Hering und mit frisch ge­fangenen Fischen hervortut.

Und so bietet Born­holm unübertrefflich gemäch­liche skandinavische Ferien­stimmung.

20
Sep

Essen in Schweden

Vorspeisen

Västkustsallad ist ein köstli­cher Salat aus Meeresfrüchten mit Pilzen und Tomaten; färskrökt lax ist geräucherter Lachs, und sillbord ist ein He­ringsbuffet. Janssons frestelse (ein Auflauf aus Kartof­feln, Sprotten, Zwiebeln und Sahne), kräftor (FluBkrebs) und gravad lax (marinierter Lachs) können als Vorspeise oder Hauptmahlzeit serviert werden.

Hauptmahlzeit

Kokt lax ist gekochter Lachs, käldolmar sind gefüllte Kohl­rouladen; pytt i panna besteht aus Hackfleisch mit Spiegel­eiern; kalops sind gedünstete Rindfleischstücke; dillkött ist Lamm- oder Kalbfleisch in Dillsoße; köttbullar werden die schwedischen Frikadellen genannt; strömmingsflundror sind gebratene entgrätete He­ringe und ärter med f läsk, Gelb­erbssuppe mit Speck.

Nachspeisen

Versuchen Sie väfflor (knusp­rige Waffeln mit Marmelade und Schlagsahne.

Beeren, wie etwa smultron (wilde Erdbeeren), bläbär (Blaubeeren), lingon (Preisel­beeren) und hjortron (Sumpf­brombeeren), sind ausgezeich‑

14 net.

STOCKHOLM

Käse

Sie können aus über 200 Käse­sorten auswählen. Probieren Sie die typischen Hartkäse västerbottenost, herrgdrdsost und sveciaost.

Alkoholische Getränke

Das schwedische Nationalge­tränk ist Aquavit, auch snaps genannt, und wird aus Kartof­feln oder Korn destilliert und mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen versetzt. Aqua­vit sollte immer zum Essen, besonders zu Hering, genos­sen sowie eiskalt und in klei­nen Gläsern serviert werden. Er wird in einem oder zwei großen Schlucken getrunken und mit Bier oder Mineral­wasser hinuntergespült. Aqua­vit ist eng mit skäl verbun­den, dem weltweit bekannten skandinavischen »Prosit«, bei dem man seinem Trinkgefähr­ten ins Auge blickt.

Eine weitere schwedische alkoholische Spezialität ist punch, der gewöhnlich nach Tisch, gut gekühlt, zum Kaf­fee getrunken wird. Er kann auch warm zur Gelberbssuppe genossen werden.

17
Sep

Visby Schweden

Ein Reisetipp, den ihr bei einer Nordkapkreuzfahrt nicht verpassen solltet: Neunzig Kilometer vor der schwedischen Küste liegt in der Ostsee die Insel Gotland, beherrscht von der ummauer­ten Stadt Visby. Gotlands Blütezeit fiel in das 13. und 14. Jahrhundert, als es an der gro­Ben mittelalterlichen Handels­straße lag, die von Asien über Nowgorod zum Meer führte. So entwickelte sich Visby, da­mals wie heute die einzige grö­ßere Siedlung der Insel, zu einem bedeutenden Handels­zentrum der Hanse.

Die Handelsherren der Hanse waren mächtig, reich und nicht abgeneigt, ihren Reichtum zur Schau zu stel­len. Sie waren es, die Visbys Zinnen und Türme bauten (von denen 38 erhalten sind), 17 Kirchen und Dutzende be­haglicher Häuser. Visby hat heute nicht mehr Einwohner als zu seiner mittelalterlichen Blütezeit, etwa 20000; die Zeit ist in der »Stadt der Rui­nen und Rosen« stehengeblie­ben.

Visby hatte jahrhunderte­lang unter Besetzern zu lei­den, Dänen, Deutschordens­rittern und Schweden. Ge­schwächt und unbedeutend geworden, kam die Stadt mit

2 der Insel 1645 unter schwedische Gewalt. Heute bildet die Insel einen län, einen Verwaltungsbezirk des König­reichs Schweden, und hat in Stockholm einen offiziellen Vertreter.

Festlandsschweden haben in jüngerer Zeit den Charme Gotlands und seines Haupt­orts entdeckt. Selten findet man so konzentriert kunstge­schichtliche und landschaftli­che Schönheiten: die Kirchen; ausgedehnte Kiefernwälder und Weideland im Innern, eine dramatische Küste mit riesigen Sandstränden und steilen Kalkklippen.

Sogar das Wetter ist viel­versprechend : die Temperatu­ren liegen über dem nordeuro­päischen Mittel. Der Sommer ist natürlich Touristensaison; aber Visby bietet in jeder Jah­reszeit ein eigenes Vergnügen, den Zauber vergangener Zei­ten.

16
Sep

Geschichte Finnlands

Land der tausend Seen” nennt man Finnland in bescheidener Untertreibung: In Wahrheit sind es an die 55 000. Über Jahrhunderte hinweg wurde die Entwick­lung Finnlands von den benachbarten Großmächten Schweden und später Rußland bestimmt. Read moreRead more

14
Sep

Wie Irland entstand

Irland, die westliche der beiden großen Briti­schen Inseln, wird zu Recht die „Grüne Insel” genannt. Zu fünf Sechsteln gehört sie zur un­abhängigen Republik Irland, das übrige — nordöstliche — Sechstel, Nordirland, ist Teil des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland. Read moreRead more

14
Sep

Zielhafen Danzig – Geschichte

10.-13. Jhdt.

Danzig, einst ein Fischerdorf, wird als Gedanum 997 erstmals urkundlich erwähnt. Im 12. und 13. Jh. kommt Danzig unter die Herrschaft der polnischen Piast-Dy­nastie, und es entwickelt sich zum bedeutenden Handels­zentrum. Read moreRead more

30
Aug

Hello world!

Welcome to Blog.com.

This is your first post, produced automatically by Blog.com. You should edit or delete it, and then start blogging!